Dienstag, 25. November 2025

Die Ungereimtheiten und Widersprüche

Die Reproduktion in der Biologie

Die Reproduktion in der Biologie findet nur bei einer Zelle statt und ist die Zellteilung. Der Grund dafür besteht darin, dass allein eine Zelle das Genom replizieren kann. Daraus folgt, dass die Reproduktion eines mehrzelligen Organismus über die Reproduktionen der Zellen organisiert wird. 


Die Produktion des Nachwuchs

Der Nachwuchs produziert sich selbst, nachdem er erzeugt wurde. Die Zeugung des Nachwuchs ist also nicht die Produktion desselben, soll aber dennoch die Reproduktion der sich fortpflanzenden Organismen sein.


Die Zelle der Reproduktion (Eizelle) 

Jede Zelle eines mehrzelligen Organismus enthält das komplette Genom, ohne dass sich daraus ein neuer Organismus (Nachwuchs) entwickelt. Sobald sich aber ein solches Genom in der Eizelle befindet, entsteht daraus ein neuer Organismus.


Das Genom

Das Genom kann keinen Vorgang seiner selbst eigenständig tätigen und benötigt in all seinen Belangen eine Zelle. Alle genetischen Vorgänge finden in einer Zelle statt und können nur dort stattfinden. Zudem liefert das Genom weder Materie noch Energie. 


Die Gene werden nicht weitergegeben

Die Erwähnung in der Zelltheorie, dass bei einer Zellteilung die Gene weitergegeben werden, ist unsinnig. Denn erstens ist ein „teilen von etwas“ kein „weitergeben von etwas“ und zweitens würde es sich dann auf alle Zellbestandteile beziehen und nicht nur auf die einseitig vermerkten Gene. Die Zellteilung ist keine verkappte Form einer Fortpflanzung.


Das Spermium gibt seine Gene weiter

Der Mann gibt seine Gene mittels eines Spermiums an eine andere Zelle (eines anderen Organismus) weiter, was seitens der Frau bzw. Eizelle nicht passiert. Augenscheinlich pflanzt sich der Mann fort, nicht aber die Frau.


Der haploide Chromosomensatz der Eizelle

Die zwei Reifeteilungen der Eizelle im Zuge der Meiose schnüren lediglich die überschüssigen Chromosomensätze ab und sind keine Zellteilungen im Unterschied zur Spermatogenese. Der haploide Chromosomensatz der Eizelle, welcher für den Nachwuchs bestimmt ist, stammt aus ihrem eigenen Genom und wurde der Eizelle nicht in irgendeiner Form übergeben. 


Die Gene sind keine Erbinformation

Die Gene kodieren ausschließlich Moleküle, welche allesamt in und von einer Zelle hergestellt werden. Über diese Moleküle führt die Zelle ihre Existenz. Mittels der epigenetischen Mechanismen differenzieren sich die Zellen eines mehrzelligen Organismus in Zelltypen, aus derem Zusammenspiel die körperlichen Merkmale des Organismus konstruiert werden. Die Gene haben also kein (direktes) Verhältnis zu den körperlichen Merkmalen eines Organismus.


Epigenetische Reprogrammierung

https://www.aerzteblatt.de/archiv/38271/ 

“Im frühen Säugerembryo findet eine epigenetische Reprogrammierung von väterlichem und mütterlichem Genom statt. Um die Totipotenz der embryonalen Zellen wiederherzustellen, müssen die elternspezifisch modifizierten Erbanlagen aus Spermium und Eizelle für die somatische Entwicklung kompetent gemacht werden. Genomweite Veränderungen der DNA-Methylierung spielen dabei eine entscheidende Rolle. In der befruchteten Eizelle kommt es innerhalb weniger Stunden zu einer aktiven Demethylierung des väterlichen Genoms, während das mütterliche Genom erst nach dem Zweizellembryonalstadium schrittweise demethyliert wird.”


Der haploide Chromosomensatz des Spermiums

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Protamine 

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protaminmolekülen versetzt, statt mit den für die genetische Funktionstüchtigkeit erforderlichen Histonmolekülen. Dies wird von der Eizelle wieder rückgängig gemacht.



 

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